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Frühjahrspflanzaktion 2012

 

Für einige Umweltverbände steht nach dem „Internationalen Jahr der Wälder“ die Biodiversität im Vordergrund des Interesses. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass nur eine große Artenvielfalt den ganzen Reichtum der Lebensformen darstellt und nur sie das Überleben auf der Erde langfristig sichert.

In diesem Sinne führte die Adam-von-Trott-Schule auch ihre diesjährige Frühjahrspflanzaktion in ihrem Schulwald durch. Tatkräftig unterstützt und beraten wurde das Vorhaben durch den Forstbeamten Stefan Bach und Revierförster Edmund Tümmel vom Forstamt Wehretal. Die Schülerinnen und Schüler der beiden Realschulklassen 9bR und 9cR mit ihren Biologielehrern Ludger Arnold und Kathrin Kießler pflanzten gemeinsam mit dem 12-er Leistungskurs mit ihrem Fachlehrer Jörg Frenzel 150 junge Nadelbäume. In einem Fichtenbestand, der durch Windwurf und Käferfraß einige lichte Stellen aufwies, wurden je fünfzig kleine sorgfältig in den Boden gebracht. Diese eher seltenen Baumarten wurden jeweils einzeln mit Wuchshüllen geschützt und gekennzeichnet, denn ihre Entwicklung soll weiter beobachtet und kontrolliert werden.

„Das war ein toller Bio-Unterricht“, schwärmte „da wir zu Hause auch Wald haben, konnte ich diese Erfahrungen endlich auch einmal einbringen.“

Auch die jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit funktionierte wieder reibungslos.

 

Wieder „Bäume des Jahres“ gepflanzt

 

„Die Lärche ist der einzige einmische Nadelbaum, der im Herbst seine Nadeln verliert. Daran ist der „Baum des Jahres 2012“ sehr leicht zu erkennen“, erläuterte Revierförster Edmund Tümmel zu Beginn der Pflanzaktion im Schulwald der Adam-von-Trott-Schule den Jugendlichen, die etwas sprachlos auf die kleinen, unscheinbaren Pflänzchen schauten. Zusammen mit Studienrat Jörg Frenzel und dem Pädagogischen Leiter der Adam-von-Trott-Schule Ludger Arnold hatte er diese Aktion vorbereitet.

Fünfzig junge Lärchen wurden dann in einer „Horstpflanzung“ sorgfältig eingepflanzt und mit Wuchshüllen geschützt. Dabei werden die Pflanzen in einem relativen engen Bereich gepflanzt, um so ein möglichst gutes Überleben der Jungpflanzen zu sichern.

„Der Boden ist aber trocken hier“, wunderten sich einige Jugendliche, „ich dachte es hätte in diesem Jahr schon viel geregnet.“ Dass das bei weitem nicht der Fall war, erläuterte der erfahrene Fachmann. „Erstaunlich ist es dann aber, dass die Pflanzen trotzdem wachsen – nur etwas langsamer.“

Dass diese Pflanzaktionen sinnvoll und erfolgreich sind, zeigte auf dem Rückweg zur Schule eine Kontrolle der im letzten Jahr gepflanzten Elsbeeren, den „Baum des Jahres 2011“ – (fast) alle zeigten viele frische Blätter.

„Dass ist ein sehr gutes Ergebnis, oft gehen nur wenige Jungpflanzen an, das spricht für die gute Standortwahl und eine sorgfältige Pflanzung.“, freute sich der Förster über die gute und kontinuierliche Kooperation mit der Schule.

 

 

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