ASH-Messe an der Adam-von-Trott-Schule ein voller Erfolg

Rund 30 Aussteller, 150 Jugendliche der Adam-von-Trott-Schule und mehrere Tausend Besucher aus Sontra und der Region – so beginnt der Artikel der Werra-Rundschau (öffnet sich in neuem Tab). Und dabei ging es „nur“ um die zwei Tage mit der tatsächlichen Messe. In der Vorbereitung waren noch mehr Schülerinnen und Schüler eingebunden und haben zum Erfolg dieser Veranstaltung in Kooperation mit der ASH (Aktionsgemeinschaft Sontraer Handel) beigetragen. Gab es Bedenken? Ja, die gab es. „Was machen wir, wenn…“, so begannen im Rahmen der Vorbesprechung viele Fragen. Antworten hatten wir keine, denn wir als Adam-von-Trott-Schule haben zum ersten Mal einen Ansatz gewählt, der viel Mut erfordert: Wir haben große Verantwortung in die Hände von Jugendlichen gelegt. Wenn über diese Jugendlichen gesprochen wird, dann meist „zurückhaltend“, um es vorsichtig auszudrücken. Doch was diese an dem vergangenen Wochenende geleistet haben, überraschte und begeisterte viele: Wie versprochen lieferten sie Kuchen für das Kuchenbuffet am Samstag und Sonntag, halfen aktiv beim Verkauf oder machten zum ersten Mal in ihrem Leben selbst einen Pulled-Pork-Burger.

Dies alles registrierten auch die Besucher. Es entstand keine Hektik, auch wenn vielleicht für eine Minute die Bratwurst noch nicht vom Grill geliefert wurde. Oder die Röstzwiebeln alle waren und die neue Packung noch nicht da war. Nein. Unsere Schülerinnen und Schüler gaben sich nicht nur Mühe oder Fleiß, sie zeigten, dass wir auf sie zählen können und das wir uns auf ihre Versprechen verlassen können.

An beiden Tagen konnten die Besucher der Messe sich von der Tatkraft der Jugendlichen überzeugen. Aber nicht nur davon. Allen Ausstellern kann man hier nicht gerecht werden. Aber eines sei gesagt: Es war abwechslungsreich, sowohl für die Standbetreiber als auch für die Gäste. Die Sontraer Betriebe konnten so mit ihren (zukünftigen) Kunden in Kontakt kommen oder mit Jugendlichen die ersten Kontakte herstellen, die in einem Praktikum oder einer Ausbildung enden können.

Nach zwei stressigen Tagen des Messebetriebs möchten wir uns als Schule noch bedanken. Danke an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Dazu gehören unsere Hausmeister und Reinigungskräfte, viele Kolleginnen und Kollegen, die Zeit und Ideen eingebracht haben – und natürlich unseren zehn Klassen, die vom Kuchen bis zur Bewirtung viel übernommen haben.

Aber einer Person müssen wir besonders danken: Frau Sina Volkenant hat sich zwei Tage lang von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung um die Essensausgabe gekümmert. Ohne sie wäre das nicht reibungslos verlaufen. Vielen Dank!

Christian Rothhardt, Lehrkraft an der Adam-von-Trott-Schule

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