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Oberstufe

Die Gymnasiale Oberstufe

 

 

1. Leitidee

Die vom Hessischen Schulgesetz und der Verordnung über die Bildungsgänge und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (VOGO/BG) bzw. der ab dem Jahrgang 11 und tiefer geltenden Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vorgegebenen Aufgaben und Ziele stehen an der Adam-von-Trott-Schule unter folgenden pädagogischen Leitideen:

Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre spezifischen Fähigkeiten weitgehend nutzen und entfalten können. Die Adam-von-Trott-Schule ist deshalb um ein breites Angebot an Fächern und Fächerkombinationen bemüht, um ihren Schülerinnen und Schülern eine individuelle Schwerpunktsetzung zu ermöglichen.

Die Adam-von-Trott-Schule fördert sowohl die Studier- als auch die Berufsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler. Wichtig erscheint ihr dabei vor allem die Erziehung zu Selbstreflexion, Selbstsicherheit und Selbständigkeit sowie die Vermittlung von methodischen und kommunikativen Kompetenzen.

Die schmale Jahrgangsbreite erschwert zwar ein breites Fächerangebot, erlaubt es aber, recht flexibel auf Wünsche der Schülerschaft zu reagieren und ihnen durch die Organisationsform

(wenn möglich z.B. durch jahrgangsübergreifenden Unterricht) Rechnung zu tragen.

 

 

2. Jahrgangsstufe 10 (Einführungsphase)

Sowohl die Gymnasialschüler am Ende der Klasse 9 als auch gute Realschüler am Ende der Klasse 10 treten in die Einführungsstufe der Oberstufe ein. Die Integration der verschiedenen Schülergruppen, der Ausgleich ungleicher Lernvoraussetzungen und die Überwindung von Unsicherheiten, die durch den Übergang auf ein neues Schulsystem ausgelöst werden, bereiten an der Adam-von-Trott-Schule in der Regel keine Schwierigkeiten.

Für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte werden (bereits in der  9.Klasse beginnend) mehrere Informationsveranstaltungen zur Organisation der gymnasialen Oberstufe und zum Kursangebot unserer Schule angeboten. Eine intensive Beratung zur leistungskurswahl ergänzt diese Informationen, damit Fehlwahlen vermieden werden.

Stabile Lehrerteams in der Jahrgangsstufe 10 bieten die Chance einer intensiven Schülerbetreuung und -beratung sowie der Koordination der Unterrichtsinhalte. Die von den Schülerinnen und Schülern gewählten Tutoren und Tutorinnen organisieren mit ihrer Tutandengruppe regelmäßige Treffen und gemeinsame Unternehmungen, bei denen auch anstehende Probleme besprochen werden können.

 

Zu Beginn der Oberstufenzeit wird eine in Hessen in dieser Form einzgartige Einführungsveranstaltung stehe. In einem mehrtägigen Seminar in der Adam-von-Trott-Gedenkstätte in Imshausen (zwischen Nentershausen und Bebra gelegen) werden wir uns fachlich-inhaltlich mit dem Namenspatron der Schule, Adam von Trott, seinem persönlichen und beruflichen Werdegang, seinen politischen Ideen, seinem Verhältnis zum NS-Staat, seinem Schicksal und seinem Vermächtnis auseinander setzen. Dabei werden den Schülerinnen und Schülern die methodischen Arbeitsformen der Oberstufe näher gebracht, und durch den mehrtägigen Aufenthalt wird ihr Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt.

 

Ein 14-tägiges Betriebspraktikum, das für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist, ist fest im Jahresplan der Jahrgangsstufe verankert. Es findet während der Zeit des schriftlichen Abiturs vor den Osterferien statt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich selbst um einen Praktikumsplatz zu kümmern, für Organisation und Hilfestellung sind der Pädagogische Leiter und der Studienleiter zuständig. Die Vor- und Nachbereitung des Betriebspraktikums findet im Kurs Politik und Wirtschaft statt; nach Möglichkeit werden aber auch fächerverbindende Phasen eingebaut. Der obligatorische Praktikumsbericht wird als zweite Klausur gewertet.

 

 

3. Jahrgangsstufen 11 und 12

Mit den Leistungskursen wählen die Schülerinnen und Schüler auch ihre Tutoren, die in den beiden letzten Schuljahren die Aufgaben eines Klassenleiters wahrnehmen. Die Tutoren organisieren mit ihren Tutandengruppen regelmäßige Treffen und gemeinsame Unternehmungen, bei denen auch anstehende Probleme besprochen werden können.

 

In den Jahrgangsstufen 11 und 12, der Qualifikationsphase, findet der Unterricht in Kursen, also wechselnden Lerngruppen statt. Anspruch der Adam-von-Trott-Schule ist es, eine möglichst große Zahl an Kombinationsmöglichkeiten im Leistungskursbereich sowie eine große Anzahl von Grundkursfächern zu gewährleisten.

Laut Verordnung zur gymnasialen Oberstufe muss in diesen Jahrgangsstufen jeweils mindestens ein fachübergreifendes und fächerverbindendes Angebot ausgewiesen werden. Die Adam-von-Trott-Schule kann auf einen großen Erfahrungsschatz an solchen Projekten zurückgreifen.

 Ein Schwerpunkt in der Jahrgangsstufe 11 ist auf das Methodenlernen und auf die Einführung in wissenschaftspropädeutisches Arbeiten gelegt. Eine Studienwoche, die während der Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 stattfindet, ist als erster Schritt in diese Richtung Bestandteil des Schulcurriculums. Diese Arbeiten münden in eine Jahresarbeit, die jede Schülerin und jeder Schüler der Jahrgangsstufe 12 schreiben muss und deren Thema sie bzw. er weitgehend selbst festlegt. Diese Jahresarbeit ist einem Grundkursfach zugeordnet und ersetzt den zweiten Leistungsnachweis in diesem Fach.

 Zu Beginn der Jahrgangsstufe 12 wird eine Studienfahrt durchgeführt, die einen Bezug zum Unterricht und Projektcharakter haben muss. Die Studienfahrt wird in der Jahrgangsstufe 12 intensiv vorbereitet (u.a. ein Studientag), der Fahrt schließt sich eine Nachbereitung mit anschließender Präsentation vor den Schülereltern an.

 

Da in den Jahrgangsstufen 11 und 12 Berufs- und Studienwahl ein zentrales Thema bilden, dem im regulären Fachunterricht nicht genügend Raum gegeben werden kann, bietet die Adam-von-Trott-Schule ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Veranstaltungen zur Studien- und Berufsorientierung an. Hier sind besonders zu nennen:

- die regelmäßigen Sprechstunden, die ein Mitarbeiter des Arbeitsamts in der Schule durchführt;

 - die ganztägigen Informationsveranstaltungen, die das Arbeitsamt in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Betrieben durchführt; für deren Besuch sind die Schülerinnen und Schüler zwei Tage vom Unterricht freigestellt;

 

- der regelmäßige Besuch der Universität Göttingen während der Informationswoche mit der gesamten Jahrgangsstufe 11 oder der Besuch ausgewählter Veranstaltungen einer Universität mit interessierten Schülergruppen;

 

 

- Teilnahme mit ausgewählten Schülern an den MINT-Veranstaltungen für die Oberstufe, organisiert durch die BS Witzenhausen

 

- Einblicke in die Berufswelt, die Mitglieder des Rotarieklubs oder eingeladene Gäste den Oberstufenschülerinnen und -schülern vermitteln.

 

 

Die gymnasiale Oberstufe endet nach 12 Schuljahren mit dem Ablegen des zentralen Landesabiturs.

 

 

Quelle: "Wegweiser" der Adam-von-Trott-Schule für Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern

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