Einführungsphase

Am Ende der 10. Jahrgangsstufe treten sowohl die Gymnasialschüler als auch gute Realschüler in die Einführungsstufe der Oberstufe ein. Aufgenommen werden die Schüler aus dem gymnasialen Zweig, wenn sie am Ende der 10. Jahrgangsstufe in die Einführungsphase versetzt werden. Für Schüler aus dem Realschulzweig erfolgt die Aufnahme, wenn sie den mittleren Abschluss in Form des qualifizierenden Realschulabschlusses oder den mittleren Abschluss mit einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft sowie in den übrigen Fächern gleichfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) erreicht haben.

Für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte werden (bereits in der 10. Klasse beginnend) mehrere Informationsveranstaltungen zur Organisation der gymnasialen Oberstufe und zum Kursangebot unserer Schule angeboten. Eine intensive Beratung zur Leistungskurswahl gegen Ende der Einführungsphase ergänzt diese Informationen, damit Fehlwahlen vermieden werden.

Für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte werden (bereits in der 10. Klasse beginnend) mehrere Informationsveranstaltungen zur Organisation der gymnasialen Oberstufe und zum Kursangebot unserer Schule angeboten. Eine intensive Beratung zur Leistungskurswahl gegen Ende der Einführungsphase ergänzt diese Informationen, damit Fehlwahlen vermieden werden.

Zu Beginn der Oberstufenzeit wird eine in Hessen in dieser Form einzigartige Einführungsveranstaltung stehen: Im so genannten Imshausen-Seminar (Imshausen = Sitz der Adam-von-Trott-Gedenkstätte,zwischen Nentershausen und Bebra gelegen) werden wir uns fachlich-inhaltlich mit dem Namenspatron der Schule, Adam von Trott, seinem persönlichen und beruflichen Werdegang, seinen politischen Ideen, seinem Verhältnis zum NS-Staat, seinem Schicksal und seinem Vermächtnis auseinandersetzen. Dabei werden den Schülerinnen und Schülern die methodischen Arbeitsformen der Oberstufe nähergebracht, und durch das Seminar wird ihr Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt.

Ein 14-tägiges Betriebspraktikum, das für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist, ist fest im Jahresplan der Jahrgangsstufe verankert. Es findet während der Zeit des schriftlichen Abiturs vor den Osterferien statt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich selbst um einen Praktikumsplatz zu kümmern, für Organisation und Hilfestellung sind der Schulkoordinator im gymnasialen Bildungsgang für den Bereich Studien- und Berufsorientierung und der Studienleiter zuständig. Die Vor- und Nachbereitung des Betriebspraktikums findet im Kurs Politik und Wirtschaft statt; nach Möglichkeit werden aber auch fächerverbindende Phasen eingebaut. Der obligatorische Praktikumsbericht wird als Klausur gewertet.

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